Schulleben

Verständnis und Toleranz Unsere Schule beteiligt sich am Projekt „Faustlos“, das vom „Bündnis für Kinder gegen Gewalt“ angeboten wird, um der Gewalt schon in ihren Anfangserscheinungen effektiv entgegenwirken zu können. Die Kinder erhalten Anregungen, wie sie sich selbst vor Gewalt schützen können und wie sie sich bei Konflikten mit Mitschülern angemessen verhalten können. Für die Schüler der 2. Jahrgangsstufe findet unter der Leitung von Herrn Stickel vom Bürgerverein Ostend, der Träger unserer Mittagsbetreuung der Ganztagesklassen,  ein Gewaltschutzprogramm statt. Dies wird im neuen Jahr auch auf die 3. und 4. Jahrgangsstufen ausgeweitet. Fr. Enßlin führt mit verschiedenen Klassen Trainings zum Thema Gewaltprävention (Faires Raufen) und zur Steigerung der Sozialkompetenz (Von Ich zum Du zum Wir) durch. Außerdem stehen im Schulhaus und in jeder Klasse auf einem sogenannten „TeamPinBoard“ zeitlich wechselnde Verhaltensregeln, auf die wir alle besonders achten (z.B. „Wir gehen höflich miteinander um“). Durch das TeamPinBoard lernen die Kinder kontinuierlich förderliche Umgangsformen für ein friedliches Zusammenleben.
Kinder, die selbst viel lesen, haben in der Schule meist bessere Chancen. Die Leseförderung nimmt deshalb in der Schule immer einen besonderen Platz ein. Der Grundstein für das Leseinteresse wird bereits im Elternhaus gelegt. Hier einige Tipps, wie Sie Ihrem Kind die Freude am Lesen vermitteln können: Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit in Büchern zu schmökern. Der Gang in eine Bücherei (auch unsere eigene Schülerbücherei, die die Schüler einmal in der Woche im Rahmen des Unterrichts besuchen können) oder in eine Buchhandlung sollte ein regelmäßiges Angebot sein. Lesen sollte stets Belohnung und Freude sein. Lassen Sie deshalb Ihr Kind nie zur Strafe lesen. Ihr Kind sollte auch nach seinen Wünschen den Lesestoff aussuchen dürfen. Jedes Kind hat andere Vorlieben und Interessen. Schenken Sie Ihrem Kind altersgerechte Bücher, die seinen Interessen entgegenkommen. Sie schenken Ihrem Kind damit Lesefreude, die ein Leben lang hält. Wenn Ihr Kind vorlesen möchte, dann hören Sie geduldig zu. Zeigen Sie ihm, wie stolz Sie auf seine Fortschritte sind. Leseförderung mit "antolin" www.antolin.de ist ein Online-Portal zur Leseförderung, an dem unsere Schüler teilnehmen können. Der Rabe "Antolin" begleitet sie dabei. Die Stadt Neuburg hat die Kosten für "antolin" übernommen. Es funktioniert so: Ihr Kind liest ein Buch. Anschließend beantwortet es bei www.antolin.de Fragen zum gelesenen Buch. Für jede richtige Antwort erhält es Punkte auf einem persönlichen Lesekonto gutgeschrieben. Jedes Kind erhält dazu ein eigenes Passwort von der Klassenlehrkraft.
Auch Sie können von zu Hause aus die Leseentwicklung Ihres Kindes mitverfolgen. Lassen Sie sich auf dem Lesekonto die erreichten Punkte zeigen, loben und ermuntern Sie Ihr Kind. In den verschiedenen Klassen finden regelmäßig Projekte zum Thema Lesen mit den ansässigen Zeitungen (Neuburger Rundschau > ZISCH, und Donaukurier > Klasse Kids) statt.  
Kinder, die Interesse und Freude an kniffligen Mathematikaufgaben haben, können sich ab der 3. Jahrgangsstufe am Känguru-Wettbewerb beteiligen.   Welches Ziel hat der Wettbewerb? Der Wettbewerb besteht aus vielfältigen Aufgaben zum Knobeln, Grübeln, Rechnen und zum Schätzen. Er soll vor allem Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken. Alle Teilnehmer erhalten Urkunden mit den erreichten Punktzahlen und einen Erinnerungspreis, für die Besten gibt es beispielsweise Bücher oder Spiele. Die Aufgaben in den Klassen 3 und 4 sind so aufgebaut, dass für einen Teil der Lösungen bereits Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht ausreichend sind, bei einem weiteren Teil ein tieferes Verständnis des in der Schule Gelernten und der kreative Umgang damit benötigt werden. Hinzu kommen Aufgaben, die mit etwas Pfiffigkeit oder gesundem Menschenverstand zu bewältigen sind.
Das  „ABC der guten Schule“ von Otto Herz haben wir Kollegen der Grundschule Neuburg-Ost im Sinne der Werteerziehung in den Prozess unserer Schulentwicklung eingeschlossen. Ausgehend von seinen Ideen „eine Atmosphäre der Achtung, der Anerkennung und der Akzeptanz aufbauen,
die Bedürfnisse aller Beteiligten in all ihrer Besonderheit berücksichtigen,
jedem Charakter sein Charisma zuerkennen,
zum Durchblick drängen,
zu ernsthaften Einsichten einladen,
sich fehlerfreundlich ferhalten,
gelingende Gemeinsamkeit genießen,
zum Helfen herausfordern,
immer wieder Initiativen initiieren,
Ja-Sagern entgegentreten, Nein-Sagern Alternativen anbieten,
zu einem Klima der Kooperation beitragen und Konfrontationen kooperativ kontern,
auf die Lust am Leisten Wert legen und das Loben lieben,
Mitmenschlichkeit mehren,
der Nähe zur Nachbarschaft nachspüren,
auf Offenheit orientieren,
Perspektiven planen,
sich mit der Qualität des Querdenkens quälen,
Räume für Ruhe schaffen,
nach Sinn und auch nach Sinnes-Lust immer wieder suchen,
den Tag leben und das Tagewerk prüfen,
Unterschiede unterstützen und über Unvollkommenheiten nicht unzufrieden sein,
Verantwortung vorleben,
Wahrhaftigkeit wagen und Widersprüchen widersprechen,
sich in XX und in XY einfühlen, die Verschiedenheiten gemeinsam genießen und sie miteinander versöhnen,
Zufriedenheit zeigen und Zuversicht immer wieder zutrauen und zumuten“
Projekte zur Förderung eines respektvollen Miteinanders
In Zusammenarbeit mit dem BRK lernen die Schülerinnen und Schüler in den einzelnen Jahrgangsstufen, wie man "Erste Hilfe" leistet. Unsere "Großen" aus den vierten Klassen dürfen in den Pausen anschließend gekennzeichnet mit gelber Weste und ausgerüstet mit Erste Hilfe Set, unter anderem bestückt mit Pflaster und "Kühli", ihre erlernten Kenntnisse anwenden und kleinere "Wehwehchen" verarzten.
Jedes Jahr am Schuljahresanfang findet in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Neuburg ein Bustraining statt. Die Schüler lernen dabei, wie sie sich am und im Bus verhalten sollen, so dass es zu keinen Unfällen kommt. Außerdem zeigen Vorführungen die Gefahren auf. Die armen Wasserkanister müssen als Dummies zur Veranschaulichung dienen.
Seit dem Schuljahr 20192020 beteiligt sich die Ostendschule wieder am Sinus Programm. Die SINUS-Module beschreiben typische, empirisch ermittelte Problembereiche des Unterrichts: Gute Aufgaben Entdecken, Erforschen, Erklären Schülervorstellungen aufgreifen, grundlegende Ideen entwickeln Lernschwierigkeiten erkennen Talente entdecken und unterstützen Fachübergreifend und fächerverbindend unterrichten Interessen (von Mädchen und Jungen) aufgreifen und entwickeln Eigenständig lernen – gemeinsam lernen Lernen begleiten – Lernerfolg beurteilen Übergänge gestalten  Ziel des Sinus- Programms ist die Verbesserung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts an Grundschulen.